Route

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Mittwoch, 27. Juli 2011

Icefields Parkway II

Bei leichtem Regen standen wir auf und frühstückten. Kurz nach dem Start passierten wir den Sunwapta Pass in 2030 m Höhe, den zweithöchster Punkt des Parkway, der auch die Grenze zwischen den Nationalparks Jasper und Banff markiert. Zwischen Regenschauern steuerten wir diverse Viewpoints an. Einen Tankstopp legten wir bei Sakatchewan River Crossing ein (es wurde unser bisher teuerster). Später erreichten wir den Bow Pass, mit 2088 m höchster Punkt des Parkway. Hier machten wir eine kurze Wanderung am Bow Summit zum Peyto Lake View, die uns einen tollen Blick auf den "blauesten" See in den Rockies bescherte. Kurz vor Lake Louise nahmen wir den TCH #1 in Richtung Yoho Nationalpark, der, obwohl zu BC gehörend, wie die Parks auf Alberta-Seite zur Mountain Time Zone gehört, was uns ein Umstellen der Uhren ersparte. Hier besichtigten wir die Spiral Tunnels, zwei Eisnbahntunnel, die sich spiralförmig im Berg emporwinden und gebaut wurden, um das Gefälle zu reduzieren. Einen ausreichend langen Zug kann man hier gleichzeitig in den Tunnel hinein- und aus diesem heraus fahren sehen. Der eigentlich anvisierte Kicking Horse Campground war aus unbekanntem Grund geschlossen, so dass wir uns mangels brauchbarer Alternativen entschieden, weiter zu fahren. So besichtigten wir noch Lake Louise Village und den namnsgebenden See. Da alle Campingplätze belegt waren, parkten wir beim Overflow Camping direkt am Highway #1, zwar etwas lauter aber kostenlos. Zum Abendbrot gab es Candied Salmon und SPAM.


















Dienstag, 26. Juli 2011

Icefields Parkway

Kurzes Frühstück, Dumping Station, Duschen und schon ging es los Richtung Süden auf dem Icefields Parkway (Highway #93). Hier konnten wir 3 Schwarzbären auf einem (!) Baum (im Vorbeifahren am Bärenstau) bestaunen. Wir besichtigten die Athabasca Falls und machten an diesem und jenem Viewpoint halt. Zwischendurch gab es kräftige Regenschauer. Schließlich erreichten wir das Columbia Icefield, machten einen Spaziergang zum Athabasca Gletscher und besuchten das Icefield Center. Unser Nachtlager schlugen wir im Wilcox Creek Campground auf, dem mit 2040 m am höchsten gelegenen Campground am Parkway. Auch im Sommer sind hier Nachtfröste möglich. Self-Registration (15,50 CAD + 8,80 CAD Fire Permit inkl. Firewood), das war der bisher schönste Campingplatz: In toller Lage, wenn auch ohne Duschen und nur Pit Toilet (Plumpsklo). Wir machten ein großes Campfire, aßen Würstchen vom Grill und Sandwiches, tranken ein Cariboos Genuine Draft und einen Aberlour als Absacker.






























Montag, 25. Juli 2011

Jasper NP

Schon um 7 Uhr hieß es: Aufstehen. Da der Campingplatz mit 780 (!) jeweils sehr großzügigen Stellplätzen auch über eine große Flächenausdehnung verfügte, fuhren wir mit dem Wohnmobil zu den Duschen. Gleich danach lieferten wir Lisa bei den Jasper Park Stables ab, wo sie einen 3-stündiger Ausritt mit Bert und Osvald gebucht hatte. Cornelia und ich fuhren eine kurzes Stück zum Patricia Lake und Pyramid Lake, wo wir dann am See frühstückten.
Am Nachmittag fuhren wir über den Medicine Lake zum Maligne Lake. Auf die hier angebotene Bootsour verzichteten wir, da der Preis von 59 CAD p.P. als Gegenwert für das ohnehin schon viel zu oft abgelichtete Motiv des Spirit Island als deutlich zu hoch erschien. Danach besichtigten wir noch den Maligne Canyon, eine der spektakulärsten Schluchten der kanadischen Rocky Mountains, wo Kalksteinwände bis über 50 m in die Tiefe abfallen. Insgesamt konnten wir heute folgendes Wildlife beobachten: 3 Schwarzbären, 1 Wapiti-Hirsch sowie mehrere Dickhornschafe.
Am Campground gab es eine neue Lieferung Firewood, von der wir uns gleich bedienten; Holz hacken bereitete Cornelia zunehmend Vergnügen. Der erste richtig warme Tag, und das in über 1000 m Höhe, ging zu Ende mit hervorragenden Tenderloin Steaks, erstaunlich gutem Baguette und einem Ardmore als Digestif.