Ausgeschlafen, geduscht und gefrühstückt machten wir uns auf den Weg. Immerhin etwa 340 km waren heute zurückzulegen. Bei leichtem Regen gab es zunächst wenig Abwechslung, sieht man von einem kleinen Einkaufs- und einem weiteren Tankstopp ab. Etwa 40 km vor unserem Ziel, dem Forrest Rose Campground in der Nähe von Barkerville, entdeckte ihn Lisa: Ein Schwarzbär! Während wir hielten, um das Tier zu bestaunen und ein paar Fotos zu schießen, kam es zu einem kleinen Verkehrsstau, der allerdings ohne Folgen blieb.
Am Campingplatz (nun schon in etwa 1250 m Höhe) angekommen, machten wir ein schönes Campfire und genossen später immer noch draußen - bei inzwischen nur noch etwa 6°C - gegrillte Würstchen, geröstetes Brot und in der Glut gegarte Folienkartoffeln mit Sour Cream. Das Pacific Pilsner schmeckte heute aus unerfindlichem Grund richtig gut ... Gegen die Kälte gönnten wir uns einen 12-jährigen Aberlour Single Highland Malt, bevor wir in unsere Kojen krochen.
Donnerstag, 21. Juli 2011
Mittwoch, 20. Juli 2011
Duffy Lake Road und Cariboo Gold Rush Trail
Nach leichtem Regen in der Nacht fuhren wir bei bedecktem Himmel, die Gipfel in den Wolken, auf der Duffy Lake Road nach Nordosten. Hier kann man innerhalb kurzer Entfernung einen dramatischen Klima- und damit einhergehend Vegetationswechsel beobachten: Aus den niederschlagsreichen, grünen Bergen geht es hinab in die karge Prärie im Tal des Fraser River, wo im Sommer oft über 30°C herrschen. Auch wir registrierten einen "gefühlten" Temperaturanstieg von bestimmt 10 Grad.
Wir machten Halt in Lillooet, zur Zeit der Gold Rushes eine der größten Städte nördlich von San Francisco, heute ein winziges Städtchen. Ein erster Tankstopp betätigte den Benzin-Verbrauch unseres Motorhomes erwartungsgemäß bei ca. 24l/100km - "very thirsty", so der Kommentar des Tankwarts. Der seit 1986 ortsansässigen deutschen Bäckerei statteten wir natürlich auch einen Besuch ab, kauften Roggenbrot, und genossen zu einer Tasse Kaffee unter anderem Canadian Apple Pie. Nach eingehender Beratung beschlossen wir, noch weitere ca. 150 km zurückzulegen. Den soeben "ausgekuckten" Campingplatz reservierten wir telefonisch.
Auf dem Cariboo Gold Rush Trail (Highway #99 und später #97) - hier zogen die Goldgräber gen Norden, natürlich noch nicht auf asphaltierter Fahrbahn - ging es weiter, nur unterbrochen von einem kurzen Stopp bei der Hat Creek Ranch, einem ehemaligen Roadhouse aus dieser Ära, bis wir gegen 18.00 Uhr auf dem Loon Bay Resort Campingplatz ankamen.
Wir machten Halt in Lillooet, zur Zeit der Gold Rushes eine der größten Städte nördlich von San Francisco, heute ein winziges Städtchen. Ein erster Tankstopp betätigte den Benzin-Verbrauch unseres Motorhomes erwartungsgemäß bei ca. 24l/100km - "very thirsty", so der Kommentar des Tankwarts. Der seit 1986 ortsansässigen deutschen Bäckerei statteten wir natürlich auch einen Besuch ab, kauften Roggenbrot, und genossen zu einer Tasse Kaffee unter anderem Canadian Apple Pie. Nach eingehender Beratung beschlossen wir, noch weitere ca. 150 km zurückzulegen. Den soeben "ausgekuckten" Campingplatz reservierten wir telefonisch.
Auf dem Cariboo Gold Rush Trail (Highway #99 und später #97) - hier zogen die Goldgräber gen Norden, natürlich noch nicht auf asphaltierter Fahrbahn - ging es weiter, nur unterbrochen von einem kurzen Stopp bei der Hat Creek Ranch, einem ehemaligen Roadhouse aus dieser Ära, bis wir gegen 18.00 Uhr auf dem Loon Bay Resort Campingplatz ankamen.
Dienstag, 19. Juli 2011
Whistler
Auf unsere Fahrt in Richtung Norden machten wir einen Stopp bei den Brandywine Falls und besuchten Whistler. Hier wurden während der Olympischen Winterspiele und Winter Paralympics 2010 die alpinen Skiwettkämpfe ausgetragen: Ein hübsches, aber etwas steriles, designtes Baukastenstädtchen, das dank vieler Freizeit- und Unterkunftsmöglichkeiten auch im Sommer gut besucht ist. Da sich die Berge in Wolken versteckten, sparten wir uns die stolzen 48 CAD p.P. für die Peak-to-Peak-Experience, eine Rundfahrt mit mehreren Sesselliften und Seilbahnen zu den beiden Hausbergen Whistler Mountain und Blackcomb Peak. Bei Cows gab's für die Frauen je eine Portion der angeblich besten Ice Cream Kanadas, die auch schon vor vier Jahren auf Prince Edward Island, wo die Marke ihren Urprung hat, sehr lecker geschmmeckt hatte.
Im Nairn Falls PP belegten wir eine der schönen, großen Campsites im Wald. Eine kleine Abendwanderung führte uns zu den Wasserfällen, einer spirituelle Stätte der Lil'wat-Indiander. Danach machten wir ein schönes Campfire, nachdem Lisa das bei der freundlichen Rangerin erworbene Feuerholz mit der Axt in handliche Stücke gespalten hatte.
Im Nairn Falls PP belegten wir eine der schönen, großen Campsites im Wald. Eine kleine Abendwanderung führte uns zu den Wasserfällen, einer spirituelle Stätte der Lil'wat-Indiander. Danach machten wir ein schönes Campfire, nachdem Lisa das bei der freundlichen Rangerin erworbene Feuerholz mit der Axt in handliche Stücke gespalten hatte.
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